Kräuter

Heilpflanzenpädagogik – Natur erleben mit allen Sinnen

 

Schon Sebastian Kneipp war überzeugt:
„Gegen jede Krankheit ist ein Kraut gewachsen.

 

Dieser Gedanke ist bis heute fester Bestandteil unseres pädagogischen Konzeptes.

Direkt vor unserem Kinderhaus befindet sich unser Garten – ein lebendiger Lern- und Erfahrungsraum. Hier wachsen verschiedene Kräuter und Gemüsesorten, die wir gemeinsam mit den Kindern pflegen, beobachten und ernten.

Lernen durch eigenes Tun

Die Kinder säen im Frühjahr, verfolgen aufmerksam das Wachstum der Pflanzen und übernehmen im Sommer mit Stolz und Verantwortungsbewusstsein das regelmäßige Gießen. Sie erfahren unmittelbar, was Pflanzen zum Wachsen brauchen und wie aus einem kleinen Samen etwas Wertvolles entsteht.

Dabei lernen sie:

  • die wichtigsten heimischen Kräuter kennen

  • Unterschiede in Geruch, Geschmack und Aussehen wahrzunehmen

  • den achtsamen Umgang mit Natur und Lebensmitteln

  • Verantwortung für lebendige Prozesse zu übernehmen

Vom Garten in die Tasse – vom Beet auf den Teller

Unsere selbst geernteten Kräuter werden zur Teeherstellung verwendet oder als frische Ergänzung in unsere Mahlzeiten integriert. So erleben die Kinder den gesamten Kreislauf – vom Säen über das Pflegen bis hin zur Verarbeitung.

Heilpflanzenpädagogik bedeutet für uns nicht Theorie, sondern praktische Erfahrung. Kinder begreifen mit allen Sinnen, dass Natur wertvoll ist, Gesundheit aus natürlichen Quellen kommen kann und nachhaltiges Handeln im Alltag beginnt.

In Verbindung mit den weiteren Säulen der Kneippschen Lehre schaffen wir so eine ganzheitliche Gesundheitsbildung, die Kinder stärkt – körperlich, geistig und emotional.

 

 

 
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