Pädagogisches Selbstverständnis
In unserer Bildungs- und Erziehungsarbeit verstehen wir das Kind als aktiven Gestalter seiner eigenen Entwicklung im sozialen Miteinander. Unsere Aufgabe sehen wir darin, die Kinder achtsam und gezielt in ihren Selbstbildungsprozessen zu begleiten und zu unterstützen.
Ein zentraler Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit ist die Projektarbeit. Ausgehend vom unmittelbaren Erlebnis- und Lebensumfeld der Kinder greifen wir Themen auf, die sie interessieren und die uns über einen längeren Zeitraum begleiten. Ziel dieser Arbeit ist es, die ganzheitliche Entwicklung der Persönlichkeit des Kindes zu fördern.
Im Vordergrund steht dabei das entdeckende und forschende Lernen. Um dies zu ermöglichen, eröffnen wir den Kindern möglichst viele unterschiedliche Zugänge zu einem Thema. Lernen kann dann gelingen, wenn die Kinder in ihren Wahrnehmungen, Antrieben und Interessen umfassend angesprochen werden und alle Bildungsbereiche in die Bearbeitung eines Themas einfließen.
Dem Spiel als Haupttätigkeit des Kindes messen wir eine besonders große Bedeutung bei. Wir stellen den Kindern ausreichend Zeit und Raum zur Verfügung, nehmen ihr Spiel ernst und schätzen es als ebenso wichtig ein wie die Arbeit von Erwachsenen.
Ein weiteres zentrales Anliegen unserer pädagogischen Arbeit ist es, die Kinder dabei zu unterstützen, eine bewusste und gesunde Lebensweise zu entwickeln. Die Grundlagen hierfür werden spielerisch, altersgerecht und mit Freude vermittelt.
Die fünf Elemente nach Sebastian Kneipp
Die Umsetzung unseres pädagogischen Anliegens erfolgt auf der Grundlage der fünf Elemente des Pfarrers Sebastian Kneipp:
Lebensordnung
„Vergesst mir ja die Seele nicht.“
Wasser
„Lernt das Wasser richtig kennen und es wird euch stets ein verlässlicher Freund sein.“
Ernährung
„Der Weg zur Gesundheit führt durch die Küche, nicht durch die Apotheke.“
Kräuter
„Die Natur ist die beste Apotheke.“
Bewegung
„Untätigkeit schwächt, Übung stärkt, Überbelastung schadet.“
